CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK FÜR PSYCHOTHERAPIE
 


MERKMALE DER ALKOHOLABHÄNGIGKEIT



Trotz bester Vorsätze

schafft es der

Betroffene nicht,

nur eine begrenzte

Menge Alkohol

zu sich zu nehmen...




 

Verschiedene Formen der Alkoholabhängigkeit
Alkoholmissbrauch und –abhängigkeit kann viele Gesichter haben:

Pegeltrinken: Die Abhängigkeit besteht darin, die Alkoholkonzentration im Blut nie unter einen bestimmten Pegel sinken zu lassen, um so unangenehme Entzugserscheinungen zu vermeiden. Diese Entzugserscheinungen sind vor allem morgens besonders deutlich spürbar, was zu einem frühen Beginn des Trinkens am Tag führt. Die Betroffenen sind selten wirklich betrunken und können daher über lange Zeit unauffällig bleiben.

Rausch-Trinken: Trotz bester Vorsätze schafft es der Betroffene nicht, nur eine begrenzte Menge Alkohol zu sich zu nehmen. Wenn er einmal angefangen hat, kann er nicht mehr aufhören, er trinkt, bis er stark berauscht ist. Oft haben die Betroffenen in diesem Zustand ihr Verhalten nicht mehr unter Kontrolle und leiden am nächsten Tag unter heftigem Kater.

Konflikt-Trinken: Der Betroffene greift in ganz bestimmten Konfliktsituationen zum Alkohol, da ihm keine alternativen Lösungsmöglichkeiten für das bestehende Problem zur Verfügung stehen. Oft wird das Trinken mit der Zeit selbst zur Konfliktsituation, die wiederum versucht wird, mit Alkohol zu bekämpfen. Diese Form der Abhängigkeit trifft man auch häufig bei Medikamentenabhängigen an.

Periodisches Trinken: Hierbei fallen die Betroffenen oft dadurch auf, dass sie über längere Phasen völlig abstinent zu leben im Stande sind. Dann kommt es, häufig ohne erkennbaren Anlass, zu Phasen unkontrollierten Alkoholkonsums mit anschließenden starken Entzugserscheinungen.

Natürlich gibt es auch die unterschiedlichsten Mischformen der einzelnen Abhängigkeitstypen.

 

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