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Essanfälle: Es kommt regelmäßig
zu Essattacken aufgrund von Heißhungeranfällen,
die nicht kontrolliert werden können.
Bei diesen Essattacken werden in einer bestimmten Zeit viel größere
Mengen an meist hochkalorischer Nahrung konsumiert, als die meisten Menschen
dies unter ähnlichen Umständen tun.
Gegenmaßnahmen: Um nicht zuzunehmen
wird vor allem die Vermeidung hochkalorischer Speisen (Fasten, Diät
usw.) eingesetzt. Daneben auch: absichtliches Erbrechen, Einsatz von Abführmitteln
oder Appetitzüglern oder Entwässerungsmitteln, übertriebene
körperliche Aktivitäten (z.B. Sport).
Häufigkeit und Dauer: Die Heißhungeranfälle
und Gegenmaßnahmen treten im Durchschnitt mindestens zweimal pro
Woche auf, und das seit mindestens drei Monaten.
Selbstwerteinschätzung: Die
Einschätzung des Selbstwerts hängt fast nur noch vom Körpergewicht
und von der Figur ab.
Keine Magersucht! Eine Bulimie liegt
nur dann vor und wird auch nur dann diagnostiziert, wenn die vorher genannten
Störungen und Auffälligkeiten nicht mit Untergewicht einhergehen.
Ansonsten ist zu prüfen, ob eine Anorexia nervosa vorliegt.
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