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Ängste sind häufig Ausdruck alltäglicher Belastungen und
noch nicht unbedingt ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung. Wenn
Sie jedoch häufig und seit längerer Zeit unter Symptomen wie
Herzrasen, Schweißausbrüche,
Schwindel, Atemnot, Unruhe usw. leiden; wenn sie gleichzeitig bemerken,
dass sie bestimmte Situationen vermeiden
und sich nicht mehr so frei bewegen können wie früher; wenn
Sie durch ständiges Sorgen oder auch Befürchtungen in ihrem
Lebensalltag eingeschränkt sind; wenn es sich um Befürchtungen
handelt, die Sie bei Licht betrachtet für nicht realistisch halten
– dann sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen und um eine genaue
Untersuchung Ihrer Beschwerden bitten.
Denn Angst hat viele Gesichter. Angst kann eine normale Reaktion auf
Stress sein, Angst kann Ausdruck einer ganz anderen Erkankung sein, Angst
kann auch eine eigenständige Krankheit sein. Um die Diagnose einer
speziellen Angststörung sicher zu erkennen, sind sorgfältige
Untersuchungen und klinische Tests notwendig, die von einem Spezialisten
(Psychologischer Psychotherapeut, Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie)
durchgeführt werden sollten.
Wenn die Diagnose einer Angststörung gestellt wird, dürfen
Sie jedoch auch optimistisch sein: Angststörungen können mit
den Methoden der modernen Psychotherapie heute gut und erfolgreich behandelt
werden!
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