 |
|
Alkohol verführt
dazu,
ihn in
Problemsituationen
als kurzfristige
Lösung
einzusetzen...
|
|
|

Alkohol - Vom Genuss zum Problem
Alkohol ist in unserer Gesellschaft ein fester Bestandteil des alltäglichen
Lebens. Das Glas Wein, um ein gutes Essen zu vervollkommnen, das Bier
in gemütlicher Runde mit Freunden, Alkohol ist allgegenwärtig.
Was aber, wenn der Alkohol zum Problem wird, wenn das Trinken außer
Kontrolle gerät? Durch seine beruhigende und angstlösende Wirkung
verführt Alkohol dazu, ihn in Problemsituationen als kurzfristige
Lösung einzusetzen. Langfristig kann Alkohol nicht dabei helfen,
Probleme zu lösen, im Gegenteil, er verhindert eine wirkliche Auseinandersetzung
mit Problemen und kann über kurz oder lang selbst zum Problem werden.
Die Erscheinungsformen von Alkoholproblemen sind so unterschiedlich, dass
oft auch eine eindeutige Bewertung dessen, was noch ”normal”
und was schon problematisch ist, schwer fällt. Auch den Betroffenen
selbst fällt es schwer, die eigenen Probleme einzugestehen, da die
Einstellung der meisten Menschen gegenüber Alkoholikern nach wie
vor sehr negativ ist. Wer sein Trinken nicht unter Kontrolle hat, ist
"selber Schuld" und ein "schwacher Mensch"! So entsteht
oft ein Teufelskreis aus problematischem Trinkverhalten, schlechtem Gewissen,
Angst vor Offenbarung, was wiederum zu erneutem Alkoholkonsum führt.
Doch selbst wenn der erste Schritt geschafft und eine erste Behandlung
erfolgt ist, kommt es in vielen Fällen über kurz oder lang zu
einem Rückfall. Die verständliche Enttäuschung darüber
führt häufig zu einer weiteren und häufig noch schlimmeren
Phase des problematischen Trinkens. Viele Betroffene werden zu ”Drehtürpatienten”
in Suchtkliniken und stoßen doch immer wieder auf die gleichen Probleme
im Alltag.
Medikamentenabhängigkeit
Neben Alkohol gibt es noch eine andere Gruppe von Substanzen, die sehr
wirkungsvoll in unser psychisches Befinden eingreifen: Medikamente, vor
allem Beruhigungs- und Schlafmittel, aber auch schmerzstillende oder anregende
Mittel. In den meisten Fällen werden Medikamente anfänglich
im Rahmen einer ärztlichen Behandlung eingenommen, um Beschwerden
zu lindern und die Heilung zu fördern. In der Folge kann es jedoch
dazu kommen, dass die Medikamente als einziges Mittel angesehen werden,
um mit Problemen fertig zu werden, ein Leben ohne Medikamente erscheint
mehr und mehr unmöglich. Bestätigt werden diese Befürchtungen
oft durch Entzugserscheinungen, die beim Absetzen der Mittel auftreten.
Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an das Medikament. Dies
hat zur Folge, dass eine Dosissteigerung nötig ist, um die anfängliche
Wirkung zu erreichen. Je höher die Dosis, desto stärker werden
auch die ungewünschten Nebenwirkungen sowie die zu erwartenden Entzugserscheinungen.
Auch bei einer Medikamentenabhängigkeit ist das Rückfallrisiko
hoch. Wenn Medikamente über lange Zeit einziges Hilfsmittel bei Problemen
und Beschwerden waren (z. B. Schlafstörungen, Stress, Angst), verfügen
die Betroffenen häufig über keine wirkungsvollen Alternativen
zur Problemlösung. Selbst nach einer erfolgreichen Entzugsbehandlung
kommt es daher oft zum erneuten Griff zu den bekannten Medikamenten und
damit zu einem wiederholten Abrutschen in die Abhängigkeit.
Spezielle Hilfe bei Rückfällen
erforderlich
Dieser immer wieder zu beobachtende Teufelskreis sowohl bei Alkohol- als
auch bei Medikamentenabhängigkeit macht deutlich, dass gerade in
Bezug auf mögliche Rückfälle eine ergänzende Behandlung
notwendig ist, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu garantieren.
Die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie hat sich unter anderem
auf die Behandlung zur Vorbeugung von Rückfällen bei Alkohol-
und Medikamentenabhängigkeit spezialisiert. Hierbei soll besonderer
Wert auf den Umgang mit individuellen Risikosituationen gelegt werden,
um den Betroffenen so die Möglichkeit zu geben, alternative Bewältigungsstrategien
zu entwickeln. Hierzu ist natürlich ein eingehendes Verständnis
der persönlichen Problematik erforderlich, was durch eine intensive
und einzeltherapeutische Betreuung gewährleistet wird.
|
|
 |
|
Und so geht es
|
|
weiter...
|
|
|

Informationen
Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu verschiedenen Aspekten
von Abhängigkeit am Beispiel der Alkoholabhängigkeit. Zunächst
finden Sie Erläuterungen zur Diagnose
von Alkoholabhängigkeit, zu deren Häufigkeit,
Verlauf und Folgen sowie verschiedenen Modellen zu den Ursachen
von Alkoholabhängigkeit. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise
zu den Besonderheiten der
Medikamentenabhängigkeit. Die anschließenden Informationen
zur Therapie mit dem Ziel
der Rückfallprophylaxe gelten sowohl für Alkohol- als auch für
Medikamentenabhängigkeit. Der Bericht
eines ehemaligen Patienten, der in der Christoph-Dornier-Klinik behandelt
wurde, kann Ihnen einen zusätzlichen Eindruck von der Art der hier
angebotenen Behandlung geben. Außerdem finden Sie einen kleinen
Fragebogen, um Hinweise zu bekommen, ob Sie selbst möglicherweise
an einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit leiden (Checkliste)
sowie einige Tipps zu Büchern und weiteren Informationen im Internet
(Literatur).
Falls noch Fragen offen sind, rufen Sie uns an oder schicken uns eine
e-mail info@c-d-k.de.
|
|