CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK FÜR PSYCHOTHERAPIE
 


WAS BEDEUTEN EIGENTLICH SUCHT UND RÜCKFALL?
Alkohol |  Medikamentenabhängigkeit |  Spezielle Hilfe |  Informationen


 

Alkohol verführt

dazu, ihn in

Problemsituationen

als kurzfristige

Lösung

einzusetzen...


























 


Alkohol - Vom Genuss zum Problem

Alkohol ist in unserer Gesellschaft ein fester Bestandteil des alltäglichen Lebens. Das Glas Wein, um ein gutes Essen zu vervollkommnen, das Bier in gemütlicher Runde mit Freunden, Alkohol ist allgegenwärtig. Was aber, wenn der Alkohol zum Problem wird, wenn das Trinken außer Kontrolle gerät? Durch seine beruhigende und angstlösende Wirkung verführt Alkohol dazu, ihn in Problemsituationen als kurzfristige Lösung einzusetzen. Langfristig kann Alkohol nicht dabei helfen, Probleme zu lösen, im Gegenteil, er verhindert eine wirkliche Auseinandersetzung mit Problemen und kann über kurz oder lang selbst zum Problem werden.
Die Erscheinungsformen von Alkoholproblemen sind so unterschiedlich, dass oft auch eine eindeutige Bewertung dessen, was noch ”normal” und was schon problematisch ist, schwer fällt. Auch den Betroffenen selbst fällt es schwer, die eigenen Probleme einzugestehen, da die Einstellung der meisten Menschen gegenüber Alkoholikern nach wie vor sehr negativ ist. Wer sein Trinken nicht unter Kontrolle hat, ist "selber Schuld" und ein "schwacher Mensch"! So entsteht oft ein Teufelskreis aus problematischem Trinkverhalten, schlechtem Gewissen, Angst vor Offenbarung, was wiederum zu erneutem Alkoholkonsum führt.

Doch selbst wenn der erste Schritt geschafft und eine erste Behandlung erfolgt ist, kommt es in vielen Fällen über kurz oder lang zu einem Rückfall. Die verständliche Enttäuschung darüber führt häufig zu einer weiteren und häufig noch schlimmeren Phase des problematischen Trinkens. Viele Betroffene werden zu ”Drehtürpatienten” in Suchtkliniken und stoßen doch immer wieder auf die gleichen Probleme im Alltag.

 
Medikamentenabhängigkeit
Neben Alkohol gibt es noch eine andere Gruppe von Substanzen, die sehr wirkungsvoll in unser psychisches Befinden eingreifen: Medikamente, vor allem Beruhigungs- und Schlafmittel, aber auch schmerzstillende oder anregende Mittel. In den meisten Fällen werden Medikamente anfänglich im Rahmen einer ärztlichen Behandlung eingenommen, um Beschwerden zu lindern und die Heilung zu fördern. In der Folge kann es jedoch dazu kommen, dass die Medikamente als einziges Mittel angesehen werden, um mit Problemen fertig zu werden, ein Leben ohne Medikamente erscheint mehr und mehr unmöglich. Bestätigt werden diese Befürchtungen oft durch Entzugserscheinungen, die beim Absetzen der Mittel auftreten. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an das Medikament. Dies hat zur Folge, dass eine Dosissteigerung nötig ist, um die anfängliche Wirkung zu erreichen. Je höher die Dosis, desto stärker werden auch die ungewünschten Nebenwirkungen sowie die zu erwartenden Entzugserscheinungen.

Auch bei einer Medikamentenabhängigkeit ist das Rückfallrisiko hoch. Wenn Medikamente über lange Zeit einziges Hilfsmittel bei Problemen und Beschwerden waren (z. B. Schlafstörungen, Stress, Angst), verfügen die Betroffenen häufig über keine wirkungsvollen Alternativen zur Problemlösung. Selbst nach einer erfolgreichen Entzugsbehandlung kommt es daher oft zum erneuten Griff zu den bekannten Medikamenten und damit zu einem wiederholten Abrutschen in die Abhängigkeit.

 
Spezielle Hilfe bei Rückfällen erforderlich
Dieser immer wieder zu beobachtende Teufelskreis sowohl bei Alkohol- als auch bei Medikamentenabhängigkeit macht deutlich, dass gerade in Bezug auf mögliche Rückfälle eine ergänzende Behandlung notwendig ist, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu garantieren. Die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie hat sich unter anderem auf die Behandlung zur Vorbeugung von Rückfällen bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit spezialisiert. Hierbei soll besonderer Wert auf den Umgang mit individuellen Risikosituationen gelegt werden, um den Betroffenen so die Möglichkeit zu geben, alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Hierzu ist natürlich ein eingehendes Verständnis der persönlichen Problematik erforderlich, was durch eine intensive und einzeltherapeutische Betreuung gewährleistet wird.

 

 

Und so geht es

weiter...

 


Informationen

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu verschiedenen Aspekten von Abhängigkeit am Beispiel der Alkoholabhängigkeit. Zunächst finden Sie Erläuterungen zur Diagnose von Alkoholabhängigkeit, zu deren Häufigkeit, Verlauf und Folgen sowie verschiedenen Modellen zu den Ursachen von Alkoholabhängigkeit. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zu den Besonderheiten der Medikamentenabhängigkeit. Die anschließenden Informationen zur Therapie mit dem Ziel der Rückfallprophylaxe gelten sowohl für Alkohol- als auch für Medikamentenabhängigkeit. Der Bericht eines ehemaligen Patienten, der in der Christoph-Dornier-Klinik behandelt wurde, kann Ihnen einen zusätzlichen Eindruck von der Art der hier angebotenen Behandlung geben. Außerdem finden Sie einen kleinen Fragebogen, um Hinweise zu bekommen, ob Sie selbst möglicherweise an einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit leiden (Checkliste) sowie einige Tipps zu Büchern und weiteren Informationen im Internet (Literatur).

Falls noch Fragen offen sind, rufen Sie uns an oder schicken uns eine e-mail info@c-d-k.de.

 

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