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DIE POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG |
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Es gibt Erfahrungen,
die
so belastend
sind,
dass man
mit der Verarbeitung
allein
überfordert
ist...
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Normale Reaktion auf ein unnormales
Erlebnis
Traumatische Erlebnisse sind Ereignisse, die außerhalb der
normalen Erlebenswelt der meisten Menschen liegen. Dazu gehören Unfälle
und Gewalterfahrungen (Überfall, Vergewaltigung, Misshandlung etc.
oder deren Versuch), aber auch Entführung, Naturkatastrophen oder
Kriegsteilnahme.
Diese Erfahrungen sind so ungewöhnlich und belastend, dass die meisten
Menschen damit überfordert sind, solche Erlebnisse richtig zu verarbeiten.
Dabei spielt es keine Rolle, ob man selbst Betroffener, oder "nur"
Zeuge des traumatischen Ereignisses, z. B. eines Flugzeugabsturzes war,
oder aber als Helfer an den Ort des Geschehens gerufen wurde.
Nach einer traumatischen Erfahrung ist es ganz natürlich, dass körperliche
und psychische Funktionen aus dem Ruder laufen.
Fast alle Menschen, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben zeigen eine starke akute Belastungsreaktion und ca. ein Viertel entwickelt eine posttraumatische Belastungsstörung (PTB). Das heißt: starke psychische und auch körperliche Reaktionen auf ein Trauma sind die "normale", da häufig auftretende Reaktion auf außergewöhnliche Erlebnisse. Dabei kann es in seltenen
Fällen auch vorkommen, dass die Beschwerden dem belastenden Ereignis
erst nach Wochen oder Monaten folgen.
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Typische Beschwerden:
Was auch immer die Störung ausgelöst hat, viele Menschen
mit PTB berichten über
ähnliche, ganz typische Beschwerden.
Dies können körperliche
Symptome sein wie z. B. Schmerzen in verschiedenen Bereichen, Magen-/Darmprobleme,
Schlafstörungen, Appetitstörungen, Herzrasen, Schwitzen,
Schreckhaftigkeit, sowie erhöhte Krankheitsanfälligkeit.
Im Vordergrund stehen jedoch meist emotionale
Reaktionen z. B. ständiges Wiedererleben des Traumas in Form
von Alpträumen oder quälenden aufdringlichen Erinnerungen
während des Tages, oder aber die Betroffenen fühlen sich
"emotional taub" und losgelöst, besonders im Kontakt
mit Personen, denen sie vor dem Ereignis nahe standen. Auch depressive
Stimmung, Zweifel, Ängstlichkeit, Hilflosigkeit, häufige
Stimmungsschwankungen und Verleugnung sind typische Symptome der
PTB. Viele Betroffene verlieren das Interesse an Dingen und Aktivitäten,
die ihnen früher Freude machten und isolieren sich von ihrer
Umwelt. Sie sind ständig "auf der Hut", haben ein
erhöhtes Bedürfnis die Umwelt oder Andere zu kontrollieren,
sind unruhig und übervorsichtig, gleichzeitig auch leicht reizbar,
aggressiver als früher oder sogar gewalttätig. Es können
Konzentrations- und Entscheidungsschwierigkeiten auftreten, genauso
wie plötzliches Weinen und Gefühle der Verdorbenheit,
des Ruiniertseins, der Erniedrigung und der Schuld.
Dingen oder Situation zu begegnen, die an das Erlebnis erinnern,
kann sehr belastend für die Betroffenen werden, was häufig
dazu führt, dass bestimmte Orte und Situationen vermieden
werden. Auch der Jahrestag des Ereignisses bringt oft schon weit
vor dem Tag starke Ängste und andere negative Gefühle
mit sich.
Bei jeder Person wirkt sich traumatische Erfahrung jedoch etwas
anders aus, so dass nicht immer alle genannten Symptome vorhanden
sein müssen, wenn jemand an PTB erkrankt ist.
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Posttraumatische
Belastungsstörungen
können mit sehr
gutem Erfolg
behandelt werden
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Körper und Geist brauchen nach dem traumatischen Erlebnis
vor allem Zeit und die Unterstützung aus dem persönlichen Umfeld,
um die schrecklichen Erfahrungen zu verarbeiten. In ungefähr 50%
der Fälle gelingt dies von selbst, also ohne professionelle Unterstützung.
Bleiben jedoch noch mehrere Monate nach dem Trauma verschiedene Symptome
der akuten Belastungsreaktion bestehen oder kommen neue Symptome hinzu,
hat sich aller Wahrscheinlichkeit nach eine Posttraumatische Belastungsstörung
(PTB) entwickelt.
An PTB zu leiden ist kein Zeichen von Schwäche oder ‚Geisteskrankheit‘.
Es ist die normale Reaktion auf ein außergewöhnliches Erlebnis.
Genauso wie ein gesunder Knochen unter einer sehr schweren Last bricht,
kann ein vorher gesunder Mensch in Folge traumatischer Erlebnisse PTB
entwickeln.
Die PTB betrifft in der Regel alle Lebensbereiche (Beruf, Freizeit, Sozialkontakte,
Zukunftsplanung) und kann den Betroffenen derart einschränken, dass
sich neben dem Verlust der Arbeitsfähigkeit und der Sozialkontakte,
Depressionen, Ängste und Alkohol- oder Tablettenmissbrauch entwickeln
können. Der Verlauf der Krankheit variiert stark. Unbehandelt nimmt
die Störung jedoch oft über viele Jahre einen chronischen Verlauf.
Es gibt Auswege.
So schlimm die Konsequenzen traumatischer Erlebnisse oft sind,
lassen sich solche Störungen heute mit Mitteln der modernen Psychotherapie
gut behandeln. Mit erfahrenen und qualifizierten Spezialisten können
heute auch schwere und langdauernde Posttraumatische Belastungsstörungen
(PTB) mit sehr gutem Erfolg behandelt werden.
Die Christoph-Dornier-Klinik für
Psychotherapie in Münster hat sich unter anderem auf die Behandlung
von PTB spezialisiert und bietet störungsspezifische auf die Einzelperson
genau zugeschnittene Therapiekonzepte an. Denn um eine PTB erfolgreich
zu behandeln, ist es sehr wichtig, die speziellen Erscheinungsformen und
Hintergründe der Störung bei jedem einzelnen Patienten genau
zu kennen, zu verstehen, wie die Störung entstanden ist und wodurch
sie aufrechterhalten wird. Wenn die Therapie intensiv und alltagsnah durchgeführt
wird, kann die Behandlung sogar auf wenige Wochen konzentriert werden,
so dass langandauernde Klinikaufenthalte vermieden werden können.
Darüber hinaus sorgt die individuelle Anpassung der therapeutischen
Maßnahmen an die persönliche Problematik der Betroffenen für
stabile Behandlungserfolge.
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Und so geht es
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weiter...
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Informationen
Auf den folgenden Seiten können Sie einiges über die besonderen
Merkmale der Störung lesen Merkmale
der PTB und Risikogruppen, durch welche Ereignisse eine PTB hervorgerufen
werden kann Traumatische
Erlebnisse, die diagnostischen Kriterien Diagnose
der PTB, den Verlauf und die Häufigkeit kennen lernen Häufigkeit,
Verlauf und Folgen, sich über die Entstehung und die Aufrechterhaltung
Ursachen der PTB und über
die Behandlungsmethoden Therapie
der PTB sowie die Erfolge in der Behandlung von Posttraumatischen
Belastungsstörungen informieren Behandlungserfolge
bei PTB. Außerdem finden Sie einen kleinen Fragebogen, um Hinweise
zu bekommen, ob Sie selbst möglicherweise an PTB leiden Leide
ich unter PTB?.
Falls noch Fragen offen sind, rufen Sie uns an oder schicken uns eine
e-mail info@c-d-k.de.
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© CDK CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK GmbH, 2009
Tibusstrasse 7- 11, 48143 Münster, Telefon: 0251 48 10-0
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