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Die verhaltens-
therpeutische
Behandlung von
Angststörungen
gehört zu den
erfolg-
reichsten Verfahren
der
Psychotherapie
überhaupt...
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Angst ist gesund
Angst zu haben, ist nicht nur eine normale Fähigkeit (jeder Mensch
ist in der Lage, Angst zu haben), sondern auch eine sehr gesunde Eigenschaft.
Denn Angstreaktionen schützen uns vor Gefahren, indem sie uns schnell
und zuverlässig warnen – schneller als wir denken können.
Das muss auch so sein, denn in Gefahrensituationen ist es sehr sinnvoll,
blitzschnell zu reagieren, z.B. zur Seite zu springen, wenn ein Auto auf
uns zurast, oder uns sofort festzuhalten, wenn wir ausrutschen. Solche
"Alarm-Reaktionen" laufen innerhalb von Sekundenbruchteilen
ab. Das ist möglich, weil unser Körper über fertige "Programme"
verfügt, die in bestimmten Situationen automatisch abgerufen werden.
Sie aktivieren unser vegetatives Nervensystem, und sofort sind alle lebenswichtigen
Systeme unter "Hochspannung".
Das ist gut so, denn Spannung bedeutet Energie, der Mensch kann jetzt
sofort reagieren und sich schützen. Das Gefühl, das uns dabei
überkommt, nennt man Angst. Es sagt uns: "Vorsicht! Gefahr!
Aufpassen! Schnell weg!". Dafür wird in Kauf genommen, dass
die körperlichen Anteile der Angstreaktion sich oft recht unangenehm
anfühlen können: Herzrasen, Schweißausbrüche, Schwindel,
Atemnot, Unruhe, Übelkeit, Durchfall. Diese "Symptome"
werden jedoch in wirklicher Gefahr kaum gespürt, weil die ganze Aufmerksamkeit
sich auf die Rettung und die Bewältigung der Gefahr richtet
Angst macht krank
Bei manchen Menschen treten solche Alarmreaktionen jedoch auch in Situationen
auf, die eigentlich keine Gefahr bedeuten. Das können große
Menschenmengen sein, oder geschlossene Räume wie z.B. ein Fahrstuhl
oder der Bus, aber auch weite Plätze und große Höhen;
bei manchen Menschen sind es eher Situationen, in denen man im Mittelpunkt
steht und von anderen beobachtet wird, z.B. wenn man vor einer Gruppe
sprechen soll. Bei einigen Menschen treten Angstreaktionen auch wie aus
heiterem Himmel auf. Auch wenn solche Situationen ganz harmlos sind, lösen
sie bei diesen Menschen doch fast automatisch eine heftige Alarmreaktion
aus, die sogar mit Todesangst einhergehen kann. Denn die körperliche
Angstreaktion kann sehr unangenehm sein und schlimme Befürchtungen
hervorrufen (zu sterben, in Ohnmacht zu fallen, verrückt zu werden
...).
Diese Befürchtungen erscheinen zwar bei Licht betrachtet
unbegründet,
doch in dem Moment der Panik wirken sie sehr realistisch. Wenn man so
etwas häufiger erlebt und diese Panikreaktion nicht beeinflussen
kann, beginnt man natürlich, solchen Situationen nach Möglichkeit
aus dem Weg zu gehen. Das kann dazu führen, dass die Bewegungsfreiheit
immer mehr eingeschränkt wird. In dem Bemühen, vorsichtig und
achtsam zu sein, werden immer mehr Situationen vermieden, man zieht sich
weiter zurück - und erlebt doch immer wieder Angstattacken. Nun beginnt
die "Angst vor der Angst" und man kann jetzt von einer "Angststörung"
sprechen.
Angststörungen können sich zu sehr langwierigen Krankheiten
auswachsen und das gesamte Leben, auch das von Angehörigen, erheblich
beeinträchtigen. Sozialer Rückzug, Abhängigkeiten, Arbeitsunfähigkeit
und Depressionen sind häufig die Folge.
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Auswege aus der Angstkrankheit
Seit einigen Jahren gibt es in der modernen Psychotherapie sehr effektive
Methoden, um schnell und sicher Angststörungen zu überwinden.
Die verhaltenstherapeutische Behandlung von Ängsten gehört zu
den erfolgreichsten Verfahren der Psychotherapie überhaupt. Richtig
angewandt, werden Erfolgsquoten von mehr als 80% erreicht.
Die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie hat sich auf die
verhaltenstherapeutische Behandlung von Angststörungen spezialisiert.
Das bedeutet, dass wir für die optimale Durchführung der speziellen
Angstbehandlungen möglichst günstige Bedingungen geschaffen
haben: Sorgfältige Vorbereitung und genaue Anpassung auf die Probleme
und Bedürfnisse des einzelnen Patienten ("Therapie nach Maß"),
dichte und massierte Durchführung der Angstbewältigungsübungen
("Intensivtherapie"), realitätsgerechte Konfrontationen
dort, wo die Angst auftritt ("Alltagsnähe"), ausführliche
Instruktion des Patienten, der schließlich selbst zu seinem eigenen
Therapeuten wird ("Selbstkontrolle").
Diese Besonderheiten erlauben eine einzigartige Konzentration der stationären
Therapie auf nur wenige Wochen und sorgen für stabile Behandlungserfolge.
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